Termin Vorankündigung zum Vortrag

Annapurna Circuit – wenn Langsamkeit zum Erfolg führt

Referent: Bernd Hofmann (Stadtsteinach)

Der Referent ist Vorsitzender der Alpenvereinssektion Selb und war im Mai 2019 mit einer Reisegruppe in Nepal. Dabei wurde das Annapurna-Massiv über den 5416 Meter hohen Thorong-Passumrundet.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Spenden kommen der Nepalhilfe Kulmbach zugute.

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Aktionstag „Lauf für Nepal“ erzielt neues Rekordergebnis

Auch am Ende des Schuljahres 2018/19 fand am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium in Bamberg wieder der Aktionstag „Lauf für Nepal“ statt, an dem alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Jahrgangsstufe teilnahmen. 

Nach dem Motto „Schüler laufen für Schüler“ wurden wieder zahlreiche Kilometer gelaufen, um die Kinder in Nepal zu unterstützen. Besonders fleißig hatten dieses Jahr einzelne Schülerinnen und Schüler Sponsoren gesucht und echte Rekordwerte beim Geldeinsammeln erzielt: vier Schülerinnen und Schüler trugen jeweils über 500 € zum Gesamtergebnis bei, eine Schülerin hatte dafür 18 Spender aktiviert, ein anderer Schüler erzielte sogar die stolze Summe von 577 €. 

Besonders beeindruckte dabei die Geschichte einer Schülerin aus der 8. Jahrgangsstufe, die um eine Teilnahme am Spendenlauf gebeten hatte und dabei nicht nur 14 km gelaufen war, sondern letztendlich ebenfalls über 500€ zum Gesamtergebnis beisteuerte. Dabei hatte sie über 400 € davon im Laufe des Jahres selbst zusammen gespart. Sie hatte von ihrem wöchentlichen Taschengeld und von erhaltenen Geldgeschenken immer einen Teil in eine Spendenbox gelegt, da sie der Ansicht ist, dass mit diesem Geld eine Familie in Nepal für ein Jahr über die Runden kommen kann und es ihr hier gut genug geht, um auf dieses Geld verzichten zu können.

Auch ein Lehrer hatte sich an seinem „runden“ Geburtstag anstatt von Geschenken Spenden für Nepal gewünscht und auf diese Weise eine beachtliche Summe zum Gesamtergebnis beigesteuert. Und auch die restliche Schulfamilie half wieder fleißig mit, um möglichst viel Geld nach Nepal schicken zu können. Zwei Lehrer liefen ebenfalls mit und wurden von vielen Kolleginnen und Kollegen als Sponsoren unterstützt, fleißige Schülerinnen und Schüler aus der 5. Klasse verkauften am Schulfest und Informationstag Artikel aus Nepal und einige Schülerinnen und Schüler aus der 9. Jahrgangsstufe erarbeiteten Geldbeträge im Rahmen eines Sozialen Tages. Durch diese großen, gemeinsamen Anstrengungen konnte das großartige Ergebnis des Vorjahres sogar deutlich übertroffen werden: Am letzten Schultag wurde im Rahmen der Schuljahresabschlussfeier Herrn Dr.Seitter und Frau Hölzel, als Vertreter der Nepalhilfe Kulmbach, die stolze Summe von 17.700 € übergeben.

Mit dem guten Gefühl auf diese Weise vielen Kindern in Nepal zu helfen und ihnen ein warmes Mittagessen zu ermöglichen, kann die Schulfamilie des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums zufrieden in die Ferien starten. 

        Judith Heublein

Herzlichen Dank an „Hossfeld Optik Aktiv GmbH“

Seit Jahren unterstützen Bärbel Dinkel und Wolfgang Hossfeld, vom Brillenladen Hossfeld Optik Aktiv GmbH aus Bamberg, die Nepalhilfe Kulmbach. Vielen Kindern und auch Erwachsenen wurde es bereits ermöglicht durch perfekt ausgemessene Brillengläser wieder gut zu sehen. Während ihres Aufenthaltes in Nepal wurden in unserer Krankenstation die Kinderaugen von den beiden professionell vermessen. Auch eine ältere Frau, die ganz schlecht gesehen hat, wurde geholfen. Anstelle eines „leeren Rucksackes“ haben beide eine Menge Arbeit mit zurück nach Bamberg genommen. Die bunten Brillengestelle erhielten die notwendigen Sehschärfe Gläser. Durch das perfekt Netzwerk der Nepalhilfe Kulmbach wurden ein paar Tage später die fertig gestellten Brillen mit der nächsten Reisegruppe nach Nepal, Malekhu transportiert. Alle Kinder haben sich auf ihre neuen Brillen gefreut und tragen diese mit Stolz. Nachfolgend ein paar Bilder von Bärbel und Wolfgang, sowie unseren Schulkindern.

Erneut ein herzliches Dankeschön an Bärbel und Wolfgang !! Toll das wir Euch als Unterstützer haben.

Stolz tragen die Kinder ihre neuen Brillen.

Ausstellung über Frauenpower in Nepal

Zu einem fröhlichen Ausstellungsauftakt fanden sich am Samstagvormittag  Vorstände und Freunde der Nepalhilfe Kulmbach im Café Schoberth ein. Der Würzburger Fotograf und Filmemacher Thomas Feser  hatte unter dem Motto „Nepals starke Frauen“ einige seiner Bilder zusammengestellt, die ab nun zum Betrachten einladen. Sie geben einen Einblick in die Lebenswelt von nepalesischen Mädchen und Frauen.

Die erste Vorsitzende des renommierten Kulmbacher Vereins, Sonja Promeuschel die Gäste und vor allem Thomas Feser „für die vielseitige Unterstützung , insbesondere für die Bereitstellung seiner tollen Bilder für diese Ausstellung, mit der wir wieder mal auf unsere Arbeit aufmerksam machen können, aber auch, dass er uns immer wieder Bilder zur Verfügung stellt – sei es  für diverse Kalender, Nepalnachrichten und vieles mehr“. Ihren Dank unterstrich sie, wie es in Nepal üblich ist, indem sie ihm einen Schal umlegte: „das bedeutet in Nepal seiner Dankbarkeit und der freundschaftlichen Gesinnung Ausdruck zu geben“.

Ihr Dank galt außerdem Dr. Gaby Phillip, die die Ausstellung organisiert hat, der Wirtin Ingeborg Düreth, die ihr Café aus Ausstellungsraum zur Verfügung stellt und dem Ehepaar Manfred und Christine Ströhlein, die es übernommen hatten, die Bilder zu rahmen und aufzuhängen.


Den Künstler vorzustellen übernahm Dr. Gaby Phillip, langjähriges Mitglied der Nepalhilfe Kulmbach, denn keiner der Anwesenden kannte Thomas Feser so gut wie sie, ist er doch ihr Neffe. Sie erzählte, wie sie ihn vor ein paar Jahren zum ersten Mal mit nach Nepal lockte, wie er abgelegene Dörfer und pulsierende Städte besuchte und plauderte ein wenig aus dem „Nähkästchen“. So staunte sie, wie es ihm gelang nach spontan zu den Menschen Kontakt zu finden. „Nach kürzester Zeit hatte er erst die Kinder und dann die Erwachsenen für sich so aufgeschlossen, dass sie ihn mit zu sich nach Hause nahmen. Er kam in Haushalte, die ich als erfahrene Nepalreisende noch nicht gesehen hatte.“

Bei einem Rundgang durch die kleine aber feine Ausstellungkonnte Thomas Feser davon erzählen, wie die einzelnen Bilder zustande gekommen waren und was in bewogen hatte, sich auf das Thema „Nepals starke Frauen“ einzulassen: „Frauen sind meiner Meinung nach verantwortlich dafür, dass die Nepalesen nach dem großen Erdbeben in 2015 nicht in Depression verfallen sind, sondern angepackt haben und für den gesellschaftlichen Aufbruch gesorgt haben. Sie beweisen täglich Mut zur Veränderung und übernehmen Verantwortung für ihre Mitmenschen.“

In einem Land der Armut zeigt er Frauen zwischen Sehnsucht, Hoffnung und Begeisterung, die Stärke nicht durch ihre Muskeln, sondern durch ihre Entschlossenheit ausstrahlen. Eine Ausstellung berührender Bilder, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr
Samstag von 7 bis 17 Uhr
Sonntag von 12 bis 17 Uhr

„Nepals starke Frauen“ im Café Schoberth

Starke Bilder von starken Frauen sind ab 1. Juni bei einer Ausstellung des Nepalhilfe Kulmbach e.V. im Café Schoberth in Kulmbach zu sehen. Eine Ausstellung, die man nicht versäumen sollte.
Eine bewegende Ausstellung, die von der Kraft starker Frauen erzählt, im Hier und Heute. Zwar „am Ende der Welt“, aber aktuell wie eh und je. 

Die kleine aber feine Fotoausstellung des Nepalhilfe Kulmbach e. V. mit Bildern von Thomas Feser ist gerade in Vorbereitung. Manfred und Christine Ströhlein vom Fotoamateur-Club Mainleus-Kulmbach sind (Vereinsübergreifend) dabei, die Fotos zu rahmen und die Einladungen an Ehrengäste sind geschrieben und versendet.

Sonja Promeuschel, 1. Vorsitzende des Vereins, die sich seit nunmehr 16 Jahren um sinnvolle und effektive Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in Nepal kümmert, ist hocherfreut über den Eifer, den alle Beteiligten an den Tag legen: „Öffentlichkeitsarbeit ist für unseren Verein, der in hohem Maße auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen ist,  sehr wichtig. Mittels der Ausstellung mit den tollen Bildern von Thomas Feser haben wir eine gute Möglichkeit, um unsere Arbeit in wahrstem Sinne bildhaft vorzustellen, insbesondere auf die Situation der Frauen in Nepal, ihren Alltag hinzuweisen, passend zum Gesamtthema dieses Jahres - Frauen in Nepal“.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 1. Juni um 11.00 Uhr im Café Schobert in der Kulmbacher Spitalgasse statt. „Nepals starke Frauen“ zeigt 4 Wochen den Alltag von Mädchen und Frauen in der nepalesischen Gesellschaft. Die Bilder folgen keinen Klischees. Vielmehr erzählen sie die ganz persönlichen Geschichten einzelner Menschen. Die Kamera begegnet den porträtierten Frauen dabei behutsam und auf Augenhöhe. So gelingt es,  Situationen aus dem tatsächlichen Leben einzufangen, die von Sehnsucht über Hoffnung bis hin zur Begeisterung reichen. 
 
Die Bilder der Ausstellung entstanden als eine Auswahl für die Spendenkalender der Nepalhilfe Kulmbach. Der Kalender ist eine Kooperation zwischen der „Nepalhilfe Kulmbach e.V.“ und dem 23-jährigen Fotografen und Filmemacher Thomas Feser. Bei verschiedenen Veranstaltungen wurden die Kalender gegen eine Geldspende angeboten. Der Erlös floss in diesem Jahr in Hilfsprojekte für Frauen. Der Verein unterstützt damit Mädchen vom warmen Mittagessen in der Schule über Bildungs-patenschaften bis hin zur Berufsausbildung. Er fördert Frauen beim Aufbau einer eigenen Existenz, versorgt sie medizinisch und kümmert sich um Aufklärung in den Bereichen Hygiene, und gesundes Essen für ihre Kinder. 
 


Thomas Feser ist 23 Jahre alt, kommt aus Veitshöchheim bei Würzburg und hat gerade den Bachelorstudiengang Medienproduktion und Medientechnik an der OTH in Amberg abgeschlossen. Es handelt sich um einen Studiengang,  der so ziemlich alle Bereiche der Medienlandschaft abdeckt. Sein Schwerpunkt liegt auf den visuellen Medien, also Fotografie und Film. Er findet es spannend, Menschen in ihrer Lebenswelt zu begleiten, sie kennen zu lernen und ihre individuelle Situation für einen Zuschauer oder Betrachter möglichst aussagekräftig abzubilden. Ob das dann in einem Foto, einem Dokumentarfilm oder übertragen in ein fiktionales Drehbuch stattfindet, hängt immer von der Geschichte ab. 
 
Auf die Frage, wie der Kontakt zur Nepalhilfe Kulmbach zustande kam und wie seine erste Reise nach Nepal war, antwortete er: „Nach dem Abitur ging es mir so wie vielen anderen Jugendlichen auch. Ich wollte erst mal die Welt entdecken. Aber ich hatte schon die Zusage für meinen Studienplatz im Bereich Medienproduktion in der Tasche. Das Weltentdecken war für mich daher nur als Kurztrip möglich. In einem Gespräch mit meiner Tante, Dr. med. Gaby Philipp, kamen wir darauf, dass sie im Sommer zwei Wochen lang für eine Hilfsorganisation aus ihrer Heimatstadt nach Nepal reist, um dort als Ärztin zu helfen. Ich wollte über das Thema unbedingt eine Doku drehen und war dankbar, dass mir die Nepalhilfe Kulmbach erlaubt hat, sie zu begleiten. Also suchte ich mir online eine passende Film- und Fotoausrüstung zusammen und los ging das Abenteuer.“ 
Er war damals ein 18-jähriger Abiturient, der Europa davor noch nie verlassen hatte. So waren seine ersten Eindrücke vor Ort zunächst überwiegend beklemmend. Der Lärm und der Staub in Kathmandu; die abenteuerliche Bauweise und der Schimmel in den kleinen Ein-Zimmer-Wohnungen der Normalbevölkerung – ohne Matratze, ohne Fenster, im Grunde genommen ohne alles. „Am Anfang war ich so geschockt, dass ich gar nicht richtig filmen und fotografieren konnte. Es war dann aber die Kamera, die mir geholfen hat, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Kinder an der Projektschule in Malekhu waren begeistert von der technischen Ausrüstung. Sie haben mich kurzerhand mit auf Entdeckungsreise durch ihr Heimatdorf und in die atemberaubende Natur Nepals genommen, auf die sie sichtlich stolz waren.“ 
Inzwischen war Thomas Feser schon drei Mal für unterschiedliche Film- und Fotoprojekte in Nepal, unter anderem den Sternstunden Adventskalender im BR, und er weiß immer wieder neue, faszinierende Geschichten zu erzählen.

Laufgemeinschaft Ludwigschorgast unterstützt erneut die Nepalhilfe Kulmbach mit stolzen 700€.

Mit dem Thema „Wo die Götter aus dem Fenster schau’n“ lud die Nepalhilfe Kulmbach zu einem interessanten Vortrag in den Gasthof Schicker in Ludwigschorgast ein. Doch bevor Sigrid Daum von der Nepalhilfe Kulmbach mit ihrer Bildershow anfing, gab es für die Teilnehmer zur Einstimmung ein „Dal Bhat“, das ist leckeres vegetarisches nepalesisches Gericht. Es wird mit Reis, Linsen und Gemüse zubereitet.

Sigrid Daum war schon mehrmals in Nepal unterwegs und wusste mit amüsanten Vergleichen zu Franken das Publikum zu begeistern. Sie zeigte auch, welche Projekte der Kulmbacher Verein in Nepal schon erfolgreich umgesetzt hat. Vor allem liegt der arme Ort Malekhu der Nephalhilfe sehr am Herzen. Auch für die Schulbildung setzt sich die Nepalhilfe großartig ein. „Die Kinder haben teilweise einen nicht ungefährlichen zweistündigen Fußmarsch zur Schule zu bewältigen“, sagte Sigrid Daum. Durch Patenschaften wird sogar den Kindern nach dem Schulabschluss eine Ausbildung ermöglicht. Ein weiteres Beispiel des wohltätigen Handelns war, einer Familie einen günstigen Kredit zu gewähren, damit sie ein Dach auf ihrem Haus bauen können. Daum erzählte aber auch viele schöne Geschichten über die Nepalesen und von der nepalesischen Götterwelt.

Nach dem Vortrag überraschte Michael Kraus von der Laufgemeinschaft Ludwigschorgast die Nepalhilfe mit einem Scheck über 700 Euro. Der Betrag setzt sich zusammen aus dem Benefizlauf der LG Ludwigschorgast, einer persönlichen Spende von Michael Kraus und von der Laufgemeinschaft Ludwigschorgast. Bisher hat die Laufgemeinschaft Ludwigschorgast der Nepalhilfe Kulmbach eine Summe von insgesamt 2055 Euro gespendet. „Wir wissen, dass das Geld auch dort ankommt, wo es am dringendsten benötigt wird“, sagte Kraus.

Auch die Teilnehmer der Veranstaltung hatten ein Herz für die Nepalhilfe und spendeten 191 Euro, so dass an diesen Abend insgesamt 891 Euro an Spenden eingenommen wurden.

Foto Michael Kraus:

Die Nepalhilfe Kulmbach e. V. freute sich sehr über die Spende von 700 Euro von der Laufgemeinschaft Ludwigschorgast die im Rahmen einer Infoveranstaltung im Gasthof Schicker in Ludwigschorgast überreicht wurde (von links): Dr. Gabriele Philipp (Nepalhilfe Kulmbach), 2. Vorsitzender Frieder Krumsdorf (LG Ludwigschorgast), 3. Vorsitzende Claudia Bär (Nepalhilfe Kulmbach), Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani (Ludwigschorgast), Sigrid Daum (Nepalhilfe Kulmbach), Kassier Klaus Schmid (LG Ludwigschorgast) und Vorsitzender Michael Kraus (LG Ludwigschorgast.

NHK Jahreshauptversammlung musikalisch umrahmt

Ein abwechslungsreiches Abendprogramm wartete am Freitag, 29. März im MUPÄZ auf Mitglieder und Interessierte der Nepalhilfe Kulmbach.

Sonja Promeuschel als 1. Vorsitzende begrüßte die Zuhörer. Berichte vom Schatzmeister Stefan Fechner, Schriftführer Andreas Rebhan, Claudia Bär und Dr. Volker Seitter folgten.

Seit 2002 konnte viel vor Ort erreicht werden. Nach dem Erdbeben 2015 wurde verstärkt in Malekhu Aufbauarbeit geleistet. 34 erdbebensichere Häuser und 25 Toilettenanlagen entstanden durch die finanzielle Unterstützung des Vereins für die Familien. Die 34 Häuser schützen 150 Menschen durch ein erdbebensicheres Dach.

391 Mitglieder zählt der Verein.

185 Patenschaften für Kinder und Jugendliche sind im Moment vermittelt. Mit dem Patengeld erhalten die Kinder eine täglich warme, abwechslungsreiche Schulspeisung. Sehr häufig begleiten die Paten ihre Patenkinder bis in die Ausbildung. Eine junge Frau werde jetzt etwa zur Augenarzthelferin ausgebildet, zwei junge Männer zu Elektroingenieuren.

Aktuell besuchen 1200 Jungen und Mädchen die Schulen in Malekhu.

Für 2019 wird geprüft ob und inwieweit der Verein unterstützen kann beim Bau einer neuen Schulküche. Größere Räumlichkeiten, Elektrizität und Wasserleitungen, Küchenutensilien wären wünschenswert um den großen Bedarf an der täglichen Schulspeisungen decken zu können.

Zwischen den Berichten wurde ein musikalischer Ohrenschmaus von der Benefizband

„Musik verbindet! Das Benefizprojekt Kulmbach e.V“

geboten.

Eine großzügige Spende in Höhe von 10.277€ wurde an die Nepalhilfe Kulmbach überreicht. Das Geld ist der Erlös aus 3 Konzerten, welches Ende des letzten Jahres 2018 unter der Leitung von Lukas Roth erspielt wurde. Der Erlös wurde zu 100 Prozent gespendet.

Gegründet hat sich die Benefizband 2013 über Nacht am Küchentisch von Kilian Pistor. „Wir haben etwas Ähnliches auf YouTube gesehen und dachten, das wollen wir auch machen“.

Wir haben über das Benefizkonzert im Dezember 2018 berichtet. Lesen Sie gerne noch einmal nach.

http://nepalhilfe-kulmbach.de/junge-leute-singen-fuer-die-nepalhilfe-kulmbach/

Ein tolles Engagement von den Jugendlichen. Besten Dank!

Spendenübergabe an Sonja Promeuschel

Nach den offiziellen Berichten informierten Peter und Tobias Geißler, Franziska Holpert und Michael Fuchs über ihre Hilfseinsätze vor Ort. Bilder konnten anschaulich vermitteln welche Aufgaben erledigt wurden. Auf vielen Gesichtern konnte man trotz der schweren Arbeit Stolz, Zufriedenheit und ein breites Lächeln erkennen.

Wir haben auch von den Nepalesen gelernt und sind jedes Mal von der Gastfreundschaft überwältigt“ lautete das Fazit.

Danke an alle Helferinnen und Helfer der NHK !

Am. 21.3 findet erneut ein spannender Vortrag von Sigi Daum in Ludwigschorgast, Gasthaus Schicker statt

Wo die Götter aus dem Fenster schau´n

Impressionen einer Nepalreise von Sigrid Daum 

Sigrid Daum berichtet über die verschiedenen Projekte der „Nepalhilfe Kulmbach“ und verrät dabei viel über Land und Leute. Beeindruckende Bilder und Beobachtungen des nepalesischen Alltags versprechen einen kurzweiligen Vortrag. 

„Es war nicht mein erster Besuch in Nepal – ich bin gerne wieder in dieses wunderbare Land gereist, um meine Eindrücke aufzufrischen“, so Sigrid Daum, die seit nunmehr zwölf Jahren den Verein „Nepalhilfe Kulmbach“ unterstützt und seit einem Jahr dem Beirat angehört.

Eingebettet in die höchsten Berge der Welt, dem Himalaya, liegt Nepal, das Land der

Mythen, Legenden und der Götter- oder doch nur eines Gottes?  Auch dieser Frage ist Sigrid

Daum nachgegangen  als sie im Herbst 2017vier Wochen für die Nepalhilfe Kulmbach in Nepal unterwegs war, um verschiedene Hilfsaktionen zu begleiten.

Die beiden bedeutendsten Religionen Hinduismus und Buddhismus prägen das Land mit seinen unzähligen Tempeln, Schreinen und anderen Heiligtümern. Der Ablauf des täglichen Lebens wird im hohen Maße von den Religionen bestimmt. Das hinduistische Kastenwesen lähmt noch immer den wirtschaftlichen Aufschwung, obwohl es bereits seit 2005 abgeschafft ist.

Sie besuchte Malekhu, ein Dorf mit ca. 3000 Einwohnern, das man nach ca. 4 – 5 Stunden Fahrt von der Hauptstadt Kathmandu Richtung Westen erreicht. Es ist ein ursprünglich

armer Ort, der seit 15 Jahren wichtige Impulse für Wirtschaft und Bildung von der Nepalhilfe Kulmbach bekommt. Danach wohnte sie zwei  Wochen bei einer nepalesischen Familie in Kathmandu, der Hauptstadt Nepals und Ausgangspunkt der meisten Nepalreisen. „Die Gastfreundschaft der Nepalesen ist unbeschreiblich – sofort war ich Teil der Familie und ebenso der gesamten Hausgemeinschaft. Für alle war ich `Didi`, die große Schwester und alle Türen des Vierfamilienhauses standen mir offen.“ 

Wieder war sie begeistert von der nepalesischen Metropole mit ihren vielen kulturellen Schätzen, wie den Swayambunath und Pashupatinath Tempeln und vor allem vom „schlafenden Vishnu“, der ihr besonders nette Erlebnisse mit den kleinen Kindermönchen vermittelte, die den Tempelbezirk „managen“. 

Aber auch in den anderen alten Königsstädten im Kathmandu-Tal, Bhaktatpur und Patan, gab es wieder viel zu entdecken. „Trotz aller Betriebsamkeit  herrscht dort spirituelle Beschaulichkeit in einer teils noch fast mittelalterliche Atmosphäre“, so Sigrid Daum. 

Zu vielen Bildern gibt es Geschichte und Geschichten, die den kulturellen Eindruck des liebenswerten Landes abrunden.

Eintritt frei – Spenden erwünscht, diese gehen zu Gunsten der Nepalhilfe Kulmbach und kommen zu 100% den Bedürftigen zu Gute.