Bau von Toiletten-/Waschanlagen

Hand in Hand entstehen die ersten Toiletten-/Waschanlagen bei den Familien unserer Patenkinder.
Alle packen mit an, Sprachbarrieren gibt es wenige. Wenn es dennoch mal notwendig ist, verständigt man sich durch Gestik und Mimik.
Die Freude und der Stolz sind groß eine eigene Toiletten-/Waschanlage zu besitzen. Die Baupläne entstanden durch Burcin Bali, unserem Beiratsmitglied. Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Traditionen der Nepali und mit deutschen Bau Know-How entstehen einmalige Anlagen.

Ein herzliches Namaste an die vielen helfenden Händen.

Die ersten Bilder von der Baustelle und handwerkliche Gegenleistung vom Frisör.

15 Jahre Nepalhilfe Kulmbach

Ein Grund zum Feiern, Rückblick auf die vielen positiven Veränderungen und einen Blick auf Zukunftsprojekte zu werfen.

Über 130 Gäste folgten am 7. Oktober der Einladung in den Mönchshofssaal in Kulmbach. Jeder Gast wurde herzlich von den Vorständen Sonja Promeuschel, Dr. Armin Seider und Claudia Bär mit einem Glücksschal begrüßt. Ein Symbol der Ehrerbietung und um friedliche Absicht zu bekunden. Oberbürgermeister Henry Schramm und Landrat Klaus Peter Söllner kamen und würdigten in Reden die langjährige, erfolgreiche Ehrenamts Tätigkeit. Zitat von Klaus Peter Söllner „ Wir sind stolz darauf, was die Nepalhilfe in den vergangenen 15 Jahren bewerkstelligt hat. Es ist ein besonderer Verein mit besonderen Menschen“.

Der Saal wurde festlich geschmückt. Die Schüler der Malekhu Schule gestalteten mit viel Liebe und Freude die landestypischen Gebetsfahnen. 25 Einzelfahnen mit tibetischen Mantras (Gebeten) ergeben eine Gebetsfahne. Die Farbfolge wiederholt sich jeweils fünf Mal. Die Farben symbolisieren die Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser und die Himmelsrichtungen.
Die Schüler des E.T.A Gymnasiums in Bamberg, Unterstützer des Nepal Vereins, bastelten bunte Tischkärtchen mit Glück- und Segenswünschen.
Beka Gigauri am Klavier sorgte für eine festliche Stimmung und eine aufgebaute Fotoinstallation mit Bildern von Thomas Feser zeigten lachende, zufriedene Kinderaugen.
Landrat Klaus Peter Söllner und Oberbürgermeister Henry Schramm zeichneten Peter Pöhlmann, den Gründungsvorsitzenden der Nepalhilfe, aus. Peter Pöhlmann wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Seine Nachfolgerin Sonja Promeuschel überreichte ihm eine Nepali-Topi, eine typische Kopfbedeckung der nepalesischen Männertracht.
Weiter wurden ausgezeichnet Sonja Promeuschel und Johann Hunger für ihr außerordentliches Engagement seit der Gründung des Vereins.
Hilfe zur Selbsthilfe ist ein besonderer, wichtiger Aspekt.
Und so wurde das Fest auch genutzt um nepalesische Produkte wie Tee, Kaffee, Gewürze und Seife, sowie handwerkliche Artikel aus Filz und Seide an einem kleinen Verkaufsstand anzubieten.
Zusätzlich wurde der Jubiläums-Kalender 2018 mit vielen tollen Bildern durch die Druckerei Münch in Bayreuth kostenlos gedruckt, angeboten. Dieser Kalender kann gegen einen Spendenbeitrag in der Praxis von Sonja Promeuschel, Marktplatz 5 in Kulmbach und auf dem bevorstehenden Weihnachtsmarkt in der Dr.Stammberger Halle ( 2. und 3.Dezember) erworben werden.

„Es ist unsere christliche Aufgabe diesen Menschen zu helfen“ Zitat von Oberbürgermeister Henry Schramm.

NAMASTE

Erste bevorstehende Nepalreise 2017

Von 1.-15.9.2017 reisen unsere 1. Vorsitzende Sonja Promeuschel, unser Ehrenvorsitzender Peter Pöhlmann, unser 2. Vorsitzender Dr. Volker Seitter, Dr. Alexander Philipp, Dr. Johann Hunger sowie weitere Beiräte, Freunde sowie einige Pateneltern der Nepalhilfe Kulmbach e.V. nach Nepal.

Falls jemand Bargeldspenden oder Sachspenden (sehr gut erhaltene Kleidung für Kinder und Jugendliche im Alter von 5-17 Jahren) an unsere nepalesischen Patenkinder übermitteln möchte, kann er sich gerne bis spätestens 31.7.2017 an unsere 1. Vorsitzende Sonja Promeuschel wenden.

Voraussichtlich von 15.10./20.10.-3.11.2017 wird eine zweite Nepalreise folgen. Geplant ist, dass dann ein Zahnarzt die Kinder an unserer Schule in Malekhu kostenlos untersucht und behandelt sowie freiwillige Helfer der Adalbert-Raps-Stiftung Kulmbach beim Wiederaufbau der vom Erdbeben zerstörten Häuser sowie beim Neubau von Toiletten für unsere Patenfamilien helfen.

Unsere Reisen nach Nepal im Sommer/Herbst 2016

Im Sommer und Herbst 2016 besuch(t)en im Rahmen der Arbeit der Nepalhilfe Kulmbach e.V. vier Einsatz-Teams Nepal mit dem Ziel, erstens unsere begonnenen Projekte zu besichtigen und zweitens den Wiederaufbau der kleinen Einfamilienhäuser voranzutreiben, die bei den Erdbeben zerstört worden waren:

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Von 5.-19.8.16 reisten unsere beiden Vorstände Peter Pöhlmann und Sonja Promeuschel zusammen mit Sigie W., dem Zahnarzt außer Dienst H. Karl F. zusammen mit Christian F., einem Mitarbeiter der Firma Dechant, Nicolas S., Thomas F. und Roswitha B. von der Adalbert-Raps-Stiftung Kulmbach nach Nepal. Absichtlich überlappend folgte von 13.-27.8.16 das zweite Team mit dem Zahntechniker Gerd S., dem Dechant-Mitarbeiter Hubert W. mit seiner Frau, der Zahnärztin Carina Z. mit zwei Zahnarzthelferinen.

Somit war es möglich, die angefangenen Bauarbeiten der kleinen Häuschen direkt an das nachfolgende Team zu übergeben, damit ein nahtloser Fortgang der Bauarbeiten gesichert ist.

Von 16.-30.9.16 schließlich sind Tobias G., Jörg D. und Simon V. für uns im Einsatz. Von 15.-29.10 folgen Peter G., Deborah und Oliver S. sowie Michael M., und Tobias G. bleibt durchgehend von 16.9. – 29.10. in Nepal.

Äußerst dankbar sind wir der Firma Dechant-Bau Weismain, die für 4 Mitarbeiter „vom Fach“ die Reisekosten übernommen hat sowie Arbeitsmaterialien für den Bau gesponsert hat.

13 nepalesische Eltern armer Kinder wurden von der Nepalhilfe mit je 6.000 EUR beim Bau eines neuen Eigenheims unterstützt. Die Nepalesen hatten einen geringen Anteil an Eigenkapital und Bodeneigentum nachgewiesen und bringen sich selbst beim Bau durch ihre eigene Arbeitsleistung ein.

Wo es ging, wurden dieses Mal Bagger eingesetzt – großzügigerweise auf Kosten der Adalbert-Raps-Stiftung.

Die Bauwilligen haben die Ratschläge der Baufachleute von der Firma Dechant dankbar angenommen und umgesetzt. Nicht zuletzt dank des tatkräftigen Einsatzes der freiwilligen Bauhelfer von der Firma Raps standen innerhalb der ersten 3 Wochen Bodenplatten und Stahlsäulen. Ein großer Dank geht an die Adalbert-Raps-Stiftung, die den Einsatz der freiwilligen Helfer bezahlt hat.

Eines der beiden Häuser, die bei unserem Einsatz 2015 zu bauen begonnen worden waren, ist schon fast fertiggestellt.

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Patenkinder & Berufsausbildung

Für unser befreundetes E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg wurden inzwischen 18 nepalesische Patenkinder aus armen Familien ausgewählt, so dass nun ganze 18 Schulklassen des deutschen Gymnasiums jährlich je 300,- EUR Patenschafts-Gebühr für eine(n) nepalesischen arme(n) Schüler(in) aufbringen.

Die Nepalhilfe Kulmbach e.V. vermittelt ja auch deutsche Pateneltern, die den nepalesischen Kindern, die ihren Schulabschluss erfolgreich gemeistert haben, eine Berufsausbildung bezahlen. 12 von diesen Auszubildenden sind uns im August 2016 in Nepal besuchen gekommen. Alle Berufsschüler haben eine Stelle bekommen! Inzwischen bringen sich schon einige der ehemals von der Nepalhilfe Kulmbach e.V. unterstützen jungen Erwachsenen in die Arbeit der Nepalhilfe vor Ort mit ein.

Unsere Schulen nach den Erdbeben

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Von den Sternstunden e.V. haben wir für unsere Grundschule in Malekhu einen beträchtlichen Geldbetrag bekommen, um das Schulgebäude nach den Erdbeben sanieren und 6 neue Schulräume bauen zu können.

Auch der Antrag an das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), für unsere Hauptschule in Malekhu den Abriss des obersten Stockwerkes und den Neubau von 4 neuen Schulräumen zu finanzieren, wurde genehmigt.

Arbeitseinsatz in Nepal

Unsere Vorstände Peter Pöhlmann und Sonja Promeuschel werden vom 5.-19. August 2016 wieder nach Nepal fliegen. Wieder warten vielfältig Aufgaben auf sie:

  • Da wäre zum einen die Überwachung des Baus des neuen Grundschulgebäudes in Malekhu. Dieses war nötig geworden, weil aus Sicherheitsgründen wegen der heftigen Erdbeben letztes Jahr Gebäude mit mehr als zwei Stockwerken nicht mehr für den Schulbetrieb zugelassen sind. An dieser Stelle danken wir ganz herzlichen den Sternstunden e.V., der  Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, die uns für den Schulbau 100.000 EUR zur Verfügung gestellt haben.
  • Daneben werden alle anderen Projekte (Tilingatarschule in Kathmandu, Altenheim und Krankenhaus) inspiziert und mit wichtigen Dingen unterstützt.
  • Alle Patenkinder und deren Familien werden zu einem Gespräch eingeladen, Briefe von den Pateneltern übergeben, evtl. Probleme besprochen und gelöst.
  • Mikrokreditfamilien werden ebenso befragt und auch besucht.

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Spendenlauf zugunsten der Nepalhilfe am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium Bamberg

Am 18.7.2016 startete am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg wie auch schon im vorigen Jahr ein Spendenlauf zugunsten der Nepalhilfe Kulmbach. Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums liefen an diesem Tag, so weit sie es schafften. Dafür suchten sie sich Spender, die sich freiwillig verpflichteten, pro gelaufener Runde einen festen Geldbetrag an die Nepalhilfe zu spenden. Bei dem Lauf wurde die stolze Summe von

11.525 EUR

erwirtschaftet! Alleine durch den Lauf unserer 2. Vorsitzenden Sonja Promeuschel kamen 1.100 EUR zusammen. Weiterlesen ›

E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg – Partnerschaft mit der Nepalhilfe Kulmbach

Die NHK ist seit 2014 einer der wichtigsten Partner des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums, das durch diese Zusammenarbeit neue Impulse erhielt in der seit vielen Jahren bestehenden Verbindung mit Nepal. Das Engagement der Schüler ist vielfältig:

  • Zahlreiche Klassen betreuen Patenkinder an der Schule in Malekhu. Für diese spenden sie Geld von ihrem Taschengeld oder verkaufen Selbstgebackenes, Gebasteltes usw. Besonders aufregend ist es für die Schüler jedes Mal, wenn sie die oft sehr persönlich und mit Bildern versehene Post oder Mails aus Nepal erhalten oder selbst Briefe an ihr Patenkind schreiben. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die englische Sprache dar, die den deutschen Schülern offensichtlich nicht so leicht aus der Feder geht wie den nepalischen Partnern.

  • Zudem findet jährlich im Juli der Spendenlauf der Unterstufe statt. Dabei joggen die Schüler auf einer festgelegten Strecke an der Regnitz entlang und erhalten für jeden zurückgelegten Kilometer einen Stempel. Für jeden Stempel erhalten sie von vorher gefundenen Spendern einen festgelegten Betrag, den die Schüler an die NHK weitergeben. Manche besonders motivierte Schüler „erlaufen“ so mehrere hundert Euro. Mit den gesamten Einnahmen wird die Schulspeisung in Malekhu finanziert.

  • Erstmals 2015 beteiligte sich das E.T.A. mit einem Stand an der Schule am Weihnachtsbasar der NHK und die Schüler, die ihre Pausen opferten, um den Verkauf durchzuführen, nahmen viel Geld zugunsten der Kinder in Nepal ein.
  • Selbstverständlich spendeten die Klassen zusätzlich für die vom Erdbeben betroffenen Patenfamilien, und am Elternabend wurde ebenfalls gesammelt.
  • Nepal, seine Kultur, die Bevölkerung und ihre Probleme werden der Schulgemeinschaft am E.T.A. auch in Form von Kunstprojekten, durch Vorträge der NHK an der Schule und vieles andere mehr näher gebracht.

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Bericht zum Erdbeben im Juni 2015

Für die Menschen in Nepal war 2015 ein schlimmes Jahr. Zwei größere Erdbeben und viele Beben danach versetzten die Menschen in Angst und Schrecken. 9000   Menschen wurden während und nach dem Erdbeben getötet, 3 Millionen Menschen obdachlos und 600.000 Häuser, viele Tempel zerstört. Auch viele unserer Patenfamilien verloren alles. Das Gute dabei: Kein Patenkind oder Angehöriger wurde bei dem Erdbeben getötet.

Zwischen unseren beiden Reisen nach Nepal, im Juni und dann noch im September hat sich im Land nicht viel bewegt. Geld für den Wiederaufbau wäre da – die Weltengemeinschaft hat vier Milliarden Dollar versprochen. Aber es fehlt an den föderalen Strukturen im Land, um das Geld zu verteilen. Es fehlt auch an dem Willen der Politik, den Wiederaufbau anzuschieben. Die Nepalesen glauben nicht an die Hilfe Ihrer Politiker, aber sie haben Hoffnung, durch die Nepalhilfe Kulmbach Unterstützung und Hilfe zu erfahren. Wir haben versucht, während unserer zwei Reisen „erste Hilfe“ zu geben, Sanierung und Neubau von unseren Projekten vorzubereiten, den Menschen zu signalisieren, wir sind da, und wir wollen Euch helfen.

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