Erste bevorstehende Nepalreise 2017

Von 1.-15.9.2017 reisen unsere 1. Vorsitzende Sonja Promeuschel, unser Ehrenvorsitzender Peter Pöhlmann, unser 2. Vorsitzender Dr. Volker Seitter, Dr. Alexander Philipp, Dr. Johann Hunger sowie weitere Beiräte, Freunde sowie einige Pateneltern der Nepalhilfe Kulmbach e.V. nach Nepal.

Falls jemand Bargeldspenden oder Sachspenden (sehr gut erhaltene Kleidung für Kinder und Jugendliche im Alter von 5-17 Jahren) an unsere nepalesischen Patenkinder übermitteln möchte, kann er sich gerne bis spätestens 31.7.2017 an unsere 1. Vorsitzende Sonja Promeuschel wenden.

Voraussichtlich von 15.10./20.10.-3.11.2017 wird eine zweite Nepalreise folgen. Geplant ist, dass dann ein Zahnarzt die Kinder an unserer Schule in Malekhu kostenlos untersucht und behandelt sowie freiwillige Helfer der Adalbert-Raps-Stiftung Kulmbach beim Wiederaufbau der vom Erdbeben zerstörten Häuser sowie beim Neubau von Toiletten für unsere Patenfamilien helfen.

Unsere Reisen nach Nepal im Sommer/Herbst 2016

Im Sommer und Herbst 2016 besuch(t)en im Rahmen der Arbeit der Nepalhilfe Kulmbach e.V. vier Einsatz-Teams Nepal mit dem Ziel, erstens unsere begonnenen Projekte zu besichtigen und zweitens den Wiederaufbau der kleinen Einfamilienhäuser voranzutreiben, die bei den Erdbeben zerstört worden waren:

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Von 5.-19.8.16 reisten unsere beiden Vorstände Peter Pöhlmann und Sonja Promeuschel zusammen mit Sigie W., dem Zahnarzt außer Dienst H. Karl F. zusammen mit Christian F., einem Mitarbeiter der Firma Dechant, Nicolas S., Thomas F. und Roswitha B. von der Adalbert-Raps-Stiftung Kulmbach nach Nepal. Absichtlich überlappend folgte von 13.-27.8.16 das zweite Team mit dem Zahntechniker Gerd S., dem Dechant-Mitarbeiter Hubert W. mit seiner Frau, der Zahnärztin Carina Z. mit zwei Zahnarzthelferinen.

Somit war es möglich, die angefangenen Bauarbeiten der kleinen Häuschen direkt an das nachfolgende Team zu übergeben, damit ein nahtloser Fortgang der Bauarbeiten gesichert ist.

Von 16.-30.9.16 schließlich sind Tobias G., Jörg D. und Simon V. für uns im Einsatz. Von 15.-29.10 folgen Peter G., Deborah und Oliver S. sowie Michael M., und Tobias G. bleibt durchgehend von 16.9. – 29.10. in Nepal.

Äußerst dankbar sind wir der Firma Dechant-Bau Weismain, die für 4 Mitarbeiter „vom Fach“ die Reisekosten übernommen hat sowie Arbeitsmaterialien für den Bau gesponsert hat.

13 nepalesische Eltern armer Kinder wurden von der Nepalhilfe mit je 6.000 EUR beim Bau eines neuen Eigenheims unterstützt. Die Nepalesen hatten einen geringen Anteil an Eigenkapital und Bodeneigentum nachgewiesen und bringen sich selbst beim Bau durch ihre eigene Arbeitsleistung ein.

Wo es ging, wurden dieses Mal Bagger eingesetzt – großzügigerweise auf Kosten der Adalbert-Raps-Stiftung.

Die Bauwilligen haben die Ratschläge der Baufachleute von der Firma Dechant dankbar angenommen und umgesetzt. Nicht zuletzt dank des tatkräftigen Einsatzes der freiwilligen Bauhelfer von der Firma Raps standen innerhalb der ersten 3 Wochen Bodenplatten und Stahlsäulen. Ein großer Dank geht an die Adalbert-Raps-Stiftung, die den Einsatz der freiwilligen Helfer bezahlt hat.

Eines der beiden Häuser, die bei unserem Einsatz 2015 zu bauen begonnen worden waren, ist schon fast fertiggestellt.

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Patenkinder & Berufsausbildung

Für unser befreundetes E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg wurden inzwischen 18 nepalesische Patenkinder aus armen Familien ausgewählt, so dass nun ganze 18 Schulklassen des deutschen Gymnasiums jährlich je 300,- EUR Patenschafts-Gebühr für eine(n) nepalesischen arme(n) Schüler(in) aufbringen.

Die Nepalhilfe Kulmbach e.V. vermittelt ja auch deutsche Pateneltern, die den nepalesischen Kindern, die ihren Schulabschluss erfolgreich gemeistert haben, eine Berufsausbildung bezahlen. 12 von diesen Auszubildenden sind uns im August 2016 in Nepal besuchen gekommen. Alle Berufsschüler haben eine Stelle bekommen! Inzwischen bringen sich schon einige der ehemals von der Nepalhilfe Kulmbach e.V. unterstützen jungen Erwachsenen in die Arbeit der Nepalhilfe vor Ort mit ein.

Unsere Schulen nach den Erdbeben

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Von den Sternstunden e.V. haben wir für unsere Grundschule in Malekhu einen beträchtlichen Geldbetrag bekommen, um das Schulgebäude nach den Erdbeben sanieren und 6 neue Schulräume bauen zu können.

Auch der Antrag an das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), für unsere Hauptschule in Malekhu den Abriss des obersten Stockwerkes und den Neubau von 4 neuen Schulräumen zu finanzieren, wurde genehmigt.

Arbeitseinsatz in Nepal

Unsere Vorstände Peter Pöhlmann und Sonja Promeuschel werden vom 5.-19. August 2016 wieder nach Nepal fliegen. Wieder warten vielfältig Aufgaben auf sie:

  • Da wäre zum einen die Überwachung des Baus des neuen Grundschulgebäudes in Malekhu. Dieses war nötig geworden, weil aus Sicherheitsgründen wegen der heftigen Erdbeben letztes Jahr Gebäude mit mehr als zwei Stockwerken nicht mehr für den Schulbetrieb zugelassen sind. An dieser Stelle danken wir ganz herzlichen den Sternstunden e.V., der  Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, die uns für den Schulbau 100.000 EUR zur Verfügung gestellt haben.
  • Daneben werden alle anderen Projekte (Tilingatarschule in Kathmandu, Altenheim und Krankenhaus) inspiziert und mit wichtigen Dingen unterstützt.
  • Alle Patenkinder und deren Familien werden zu einem Gespräch eingeladen, Briefe von den Pateneltern übergeben, evtl. Probleme besprochen und gelöst.
  • Mikrokreditfamilien werden ebenso befragt und auch besucht.

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Spendenlauf zugunsten der Nepalhilfe am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium Bamberg

Am 18.7.2016 startete am E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium in Bamberg wie auch schon im vorigen Jahr ein Spendenlauf zugunsten der Nepalhilfe Kulmbach. Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums liefen an diesem Tag, so weit sie es schafften. Dafür suchten sie sich Spender, die sich freiwillig verpflichteten, pro gelaufener Runde einen festen Geldbetrag an die Nepalhilfe zu spenden. Bei dem Lauf wurde die stolze Summe von

11.525 EUR

erwirtschaftet! Alleine durch den Lauf unserer 2. Vorsitzenden Sonja Promeuschel kamen 1.100 EUR zusammen. Weiterlesen ›

E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg – Partnerschaft mit der Nepalhilfe Kulmbach

Die NHK ist seit 2014 einer der wichtigsten Partner des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums, das durch diese Zusammenarbeit neue Impulse erhielt in der seit vielen Jahren bestehenden Verbindung mit Nepal. Das Engagement der Schüler ist vielfältig:

  • Zahlreiche Klassen betreuen Patenkinder an der Schule in Malekhu. Für diese spenden sie Geld von ihrem Taschengeld oder verkaufen Selbstgebackenes, Gebasteltes usw. Besonders aufregend ist es für die Schüler jedes Mal, wenn sie die oft sehr persönlich und mit Bildern versehene Post oder Mails aus Nepal erhalten oder selbst Briefe an ihr Patenkind schreiben. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die englische Sprache dar, die den deutschen Schülern offensichtlich nicht so leicht aus der Feder geht wie den nepalischen Partnern.

  • Zudem findet jährlich im Juli der Spendenlauf der Unterstufe statt. Dabei joggen die Schüler auf einer festgelegten Strecke an der Regnitz entlang und erhalten für jeden zurückgelegten Kilometer einen Stempel. Für jeden Stempel erhalten sie von vorher gefundenen Spendern einen festgelegten Betrag, den die Schüler an die NHK weitergeben. Manche besonders motivierte Schüler „erlaufen“ so mehrere hundert Euro. Mit den gesamten Einnahmen wird die Schulspeisung in Malekhu finanziert.

  • Erstmals 2015 beteiligte sich das E.T.A. mit einem Stand an der Schule am Weihnachtsbasar der NHK und die Schüler, die ihre Pausen opferten, um den Verkauf durchzuführen, nahmen viel Geld zugunsten der Kinder in Nepal ein.
  • Selbstverständlich spendeten die Klassen zusätzlich für die vom Erdbeben betroffenen Patenfamilien, und am Elternabend wurde ebenfalls gesammelt.
  • Nepal, seine Kultur, die Bevölkerung und ihre Probleme werden der Schulgemeinschaft am E.T.A. auch in Form von Kunstprojekten, durch Vorträge der NHK an der Schule und vieles andere mehr näher gebracht.

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Bericht zum Erdbeben im Juni 2015

Für die Menschen in Nepal war 2015 ein schlimmes Jahr. Zwei größere Erdbeben und viele Beben danach versetzten die Menschen in Angst und Schrecken. 9000   Menschen wurden während und nach dem Erdbeben getötet, 3 Millionen Menschen obdachlos und 600.000 Häuser, viele Tempel zerstört. Auch viele unserer Patenfamilien verloren alles. Das Gute dabei: Kein Patenkind oder Angehöriger wurde bei dem Erdbeben getötet.

Zwischen unseren beiden Reisen nach Nepal, im Juni und dann noch im September hat sich im Land nicht viel bewegt. Geld für den Wiederaufbau wäre da – die Weltengemeinschaft hat vier Milliarden Dollar versprochen. Aber es fehlt an den föderalen Strukturen im Land, um das Geld zu verteilen. Es fehlt auch an dem Willen der Politik, den Wiederaufbau anzuschieben. Die Nepalesen glauben nicht an die Hilfe Ihrer Politiker, aber sie haben Hoffnung, durch die Nepalhilfe Kulmbach Unterstützung und Hilfe zu erfahren. Wir haben versucht, während unserer zwei Reisen „erste Hilfe“ zu geben, Sanierung und Neubau von unseren Projekten vorzubereiten, den Menschen zu signalisieren, wir sind da, und wir wollen Euch helfen.

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Hilfe für nepalesische Schüler

Main-Post

Auszug:
"Wisst ihr, wo Nepal liegt?“ Auf eine Antwort brauchte Thomas Amend, Dozent am Lehrstuhl für Didaktik der Geografie an der Universität Würzburg, nicht lange warten. Eine ganze Stunde stellte er mit den Studentinnen Maria Reiling, Katrin Gellert und Ann-Kathrin Heilein das Land im Himalaya-Gebirge und die Nepalhilfe Kulmbach vor. Amend hatte viele Bilder mitgebracht, die während der letztjährigen Exkursion mit seinem Kollegen Dr. Helmut Vogel und 26 Studenten aufgenommen worden waren. Quelle/zum Artikel: www.mainpost.de

Nepalnachrichten

Nepal nach dem verheerenden Erdbeben am 25.April 0215 – Ein Land in Not und Elend

Das Land ist nicht mehr das Nepal , welches Besucher, vor allem Trekker aus aller Welt in Erinnerung haben. Ein Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte das Land beträchtlich und brachte viele Nepalis zur Verzweiflung. Zum Glück im Unglück war der „Erdbebentag“ ein Feiertag, so dass Schulen, öffentliche Einrichtungen und Betriebe geschlossen waren und der Verkehr in den Städten stark reduziert gewesen ist. Am 12 Mai gab es ein weiteres schweres Erdbeben der Stärke 7,3 zahlreiche Nachbeben erschüttern das Land weiterhin.
Über 9000 Menschen verloren ihr Leben, man spricht zudem von über mehr als 100 000 Verletzten. Die Versorgungslage im Land ist katastrophal. Die totale Zerstörung von über 600 000 Häusern und weitere etwa 300 000 beschädigter Gebäuden treffen die Menschen und das arme Land sehr. Besonders betroffen waren auch die Gesundheitseinrichtungen und Schulen. Der Unterricht konnte nach langer Unterbrechung erst Ende Mai wieder aufgenommen werden. Über eine Million Kinder hatten keine Schulräume mehr. Fast 40 000 Klassenräume waren völlig, weitere 20 000 stark beschädigt worden. Zudem sind 40 Prozent der historischen Gebäude und Monumente in Kathmandu und den betroffenen ländlichen Gebieten zerstört oder stark beschädigt. Schäden sind auch in der Tilingatarschule entstanden. Hier wurde die Trinkwasseranlage zerstört. Zudem musste im Veranstaltungsraum eine Mauer ersetzt und weitere Bauschäden behoben werden