Nepalnachrichten

Nepal nach dem verheerenden Erdbeben am 25.April 0215 – Ein Land in Not und Elend

Das Land ist nicht mehr das Nepal , welches Besucher, vor allem Trekker aus aller Welt in Erinnerung haben. Ein Erdbeben der Stärke 7,8 erschütterte das Land beträchtlich und brachte viele Nepalis zur Verzweiflung. Zum Glück im Unglück war der „Erdbebentag“ ein Feiertag, so dass Schulen, öffentliche Einrichtungen und Betriebe geschlossen waren und der Verkehr in den Städten stark reduziert gewesen ist. Am 12 Mai gab es ein weiteres schweres Erdbeben der Stärke 7,3 zahlreiche Nachbeben erschüttern das Land weiterhin.
Über 9000 Menschen verloren ihr Leben, man spricht zudem von über mehr als 100 000 Verletzten. Die Versorgungslage im Land ist katastrophal. Die totale Zerstörung von über 600 000 Häusern und weitere etwa 300 000 beschädigter Gebäuden treffen die Menschen und das arme Land sehr. Besonders betroffen waren auch die Gesundheitseinrichtungen und Schulen. Der Unterricht konnte nach langer Unterbrechung erst Ende Mai wieder aufgenommen werden. Über eine Million Kinder hatten keine Schulräume mehr. Fast 40 000 Klassenräume waren völlig, weitere 20 000 stark beschädigt worden. Zudem sind 40 Prozent der historischen Gebäude und Monumente in Kathmandu und den betroffenen ländlichen Gebieten zerstört oder stark beschädigt. Schäden sind auch in der Tilingatarschule entstanden. Hier wurde die Trinkwasseranlage zerstört. Zudem musste im Veranstaltungsraum eine Mauer ersetzt und weitere Bauschäden behoben werden