Reise mit Nebenwirkungen

Ein Jahr nach der Studienreise nach Nepal zeigt sich eindrucksvoll, welche Spuren eine „Kulmbacher Reisegruppe“ im Gastland hinterlassen hat.

„Nirmayas Haus“ ist fertig! Drei Zimmer, ein Badehäuschen mit Toilette – und alles erdbebensicher. Darüber freuen sich nicht nur die nepalesische Familie Basel aus Malekhu, sondern auch achtzehn „Kulmbacher und Freunde“, die  sich Anfang März 2020 auf den Weg nach Nepal machten, um Kultur zu erleben und Patenkinder zu treffen. Das einhellige Fazit der Reise: intensiv und berührend, obwohl die Reise wegen der Corona-Krise vier Tage früher als geplant abgebrochen werden musste. 

Dieter und Martina Feldbaum zeigten sich bei ihrem Besuch der Schule in Malekhu beeindruckt von der Schulspeisung, die durch die Nepalhilfe Kulmbach finanziert wird. Für viele Kinder die einzige Mahlzeit des Tages. Foto: privat

Wieder zu Hause, haben die Reiseteilnehmer unter Federführung von Martina und Dieter Feldbaum innerhalb von drei Wochen in einer beispiellosen Spendenaktion für eine Frau gesammelt, deren Schicksal ihnen besonders zu Herzen gegangen ist: Nirmaya Basel. Sie spendeten nicht nur selbst, sondern sammelten auch eifrig in ihrem Freundeskreis. Der „Kassensturz“ ergab rund 13 T € auf dem Konto der Nepalhilfe Kulmbach unter dem Stichwort „Nirmayas Haus“ – ein großartiges Ergebnis.