Reise mit Nebenwirkungen

Nachbarschaftshilfe                     Beim Bau haben sich neben der Familie auch  Freunde und die Nachbarschaft eingebracht, das ist in Nepal so üblich. Und die Familie der Lehrerin der Schule in Malekhu , Sabita Tripathi, überschrieb Nirmaya Basel und ihren Kindern ein Grundstück aus ihrem Besitz zu einem Bruchteil (rund ¼) des üblichen Preises. Das 319,93 Quadrat Meter große Grundstück kostete nur 800000 Nepalesische Rupies, das sind rund 5.600 €. 

Die wohlhabendere Familie Tripathi war begeistert von der Aktion der Reisegruppe und der laufenden Unterstützung der Schule durch die Nepalhilfe Kulmbach und wollte sich deshalb auch einbringen.

Nepalhilfe Kulmbach e.V.

Die Nepalhilfe Kulmbach Kulmbach hat sich des Projektes angenommen und den Geldtransfer organisiert, um ein Grundstück zu kaufen und ein Häuschen mit drei Räumen, einer WC-Anlage und einer Zweikammerausfaulgrube, einem Ziegengatter und einer kleinen Solaranlage darauf bauen zu können. Nirmaya wird außerdem einen „Mikrokredit“ von der Nepalhilfe bekommen, um sich zwei Ziegen kaufen zu können, die ihr den Lebensunterhalt sichern sollen.

Kulturtourismus mit sozialem Aspekt                   Stefan Schaffranek vom gleichnamigen Reisecenter in Kulmbach, begrüßt diese Art des „sozialen Kulturtourismus“ sehr: „Es geht darum bei Reisen offen zu sein für neues, für fremde Kultur, ganz besonderes aber die Menschen des jeweiligen Landes kenne zu lernen, das man bereist. Nur wie auf einer Liste die Sehenswürdigkeiten abzuhacken ist zu wenig.“