Über unseren Verein

Namaste

Dies heißt übersetzt: „Ich grüße den Gott in Dir“.

Die Idee, den Verein zu gründen, hatten wir schon lange. Durch unsere zahlreichen, vor allem Trekkingreisen in arme Länder dieser Welt, haben wir die Not vieler Menschen gesehen und uns entschieden zu helfen. Wir haben auf jeder dieser Reisen versucht, Hilfe in Form von Medikamenten, Geldspenden, Kleidung … zu geben.

Am 29. Juni 2002 war es dann soweit. Alle bürokratischen Hürden überwindend, haben wir mit 29 Mitgliedern und 6.000 Euro Startkapital den Verein „Nepalhilfe Kulmbach e.V. gegründet.

Peter Pöhlmann wurde zum Vorsitzenden gewählt, Dr. Johann Hunger und Sonja Promeuschel als Stellvertreter. Als Schatzmeister fungierte Stefan Fechner und Gerhard Weith als Schriftführer.

Vorstandschaft 2017

Der Reihe von Li nach Re: Schatzmeister Stefan Fechner, 1. VS Sonja Promeuschel, 2. VS und Gesundheitsbeaufragter Dr. Volker Seitter, 3. VS Claudia Bär, Schriftführer Andreas Rebhan.

 

Gründe für den Verein

Peter Pöhlmann, Dr. Hans Hunger und Sonja Promeuschel kennen Nepal durch zahlreiche Reisen seit 1990. Nepal ist das zweitärmste Land im asiatischen Bereich und das zehnt ärmste Land der Welt. Sehr groß ist das soziale Gefälle auch innerhalb des Landes. Besonders in den Gebirgsgegenden ist die Armut ausgeprägt. Die mit solchen Situationen verbundenen Erlebnisse hinterlassen immer wieder nachhaltige Eindrücke. Deshalb sind in den letzten Jahren von Kulmbach aus durch persönliche Initiativen viele Unterstützungsmittel, Heil- und Hilfsmittel (Rollstühle, Röntgengerät) gezielt nach Nepal gebracht worden. Die Reisen nach und in Nepal ließen auch die Erkenntnis wachsen, dass dort die allgemeine Schulsituation kritisch zu sehen ist. Die öffentlichen Schulen, in die lediglich ein Teil der Kinder geht, sind vielfach nicht in die Lage versetzt, eine ausreichende Schulbildung zu vermitteln. Privatschulen nach englischem Vorbild gibt es. Diese erzielen gute Bildungsstandards, kosten für nepalesische Verhältnisse jedoch viel Geld. Nepali leben in Großfamilien, durchschnittlich mit fünf bis sechs Kindern in der Familie. Eine qualifizierte und damit teure Schulbildung für ihre Kinder können sich diese Familien in den seltensten Fällen leisten. Nur eine gute Schulbildung kann es den Kindern in ihrem späteren Leben ermöglichen, sich aus dem Kreislauf der Armut selbst zu befreien.

Diese Tatsache bestimmt auch den

Zweck des Vereins

Es sollen ganz bestimmte Projekte – u. a. auch abgestimmt mit der Deutschen Botschaft in Nepal – finanziell gefördert werden:

  • Unterstützung bei der Beseitigung von Erdbebenschäden des Jahres 2015 (Beseitigung der Obdachlosigkeit der Eltern von Kindern aus den Schulpatenschaften sowie Unterstützung zur Verbesserung deren allgemeiner Lebensverhältnisse wie z.B. Wasserversorgung, sanitäre Einrichtungen, Energieversorgung)
  • Bau und Unterhalt von Schulgebäuden und die Beschaffung von Einrichtungen einschließlich von Lehr- und Lernmitteln für die Tilingatar Higher Secondary School in Kathmandu
  • Bau und Unterhalt von Schulgebäuden und die Beschaffung von Einrichtungen einschließlich von Lehr- und Lernmitteln für die Shree Bageshwaree Schule in Malekhu, Bezirk Dhading
  • Unterhalt von Privatlehrern an beiden Schulen
  • Gesundheitsstation an der Malekhu-Schule mit Krankenschwester und täglicher Schulspeisung
  • Übernahme von Einzelpatenschaften von Schulkindern zur Finanzierung des entgeltlichen Schulbesuchs
  • Kostenübernahme für Ausbildungsmaßnahmen von Schulabgängern
  • Unterstützung von Existenzgründungen
  • Ausstattung des Siddhi-Memorial-Hospitals, Bhaktapur, mit Einrichtungen, medizinischen Geräten sowie Heil- und Hilfsmitteln
  • Ausstattung des Pashupatinath Bridhhashram Altenheims, Kathmandu, mit Einrichtungen und Hilfsmitteln