Malekhu-Schule

Etwa 180 Kilometer kurvenreicher Landstraße liegen zwischen Kathmandu und dem Ausgangsort für Trekker, Pokhara, zu den 8.000ern Annapurna und Dhaulagiri. Aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse und desolater Verkehrsmittel muss man mit einer Omnibusfahrt von ca. 10 Stunden rechnen.

Auf dem Wege nach Pokhara erreicht man nach ca. 5 Stunden Fahrt das Dorf Malekhu mit ca. 3.000 Einwohnern. Es ist ein armer Ort. Die Bewohner ernähren sich ausschließlich von der Landwirtschaft oder sind kleine Händler am Straßenrand.

Prof. Upreti, ein Geologe, den wir beim Lions Club Kathmandu International kennen gelernt haben, ist unser Mittelsmann für den Schulbau. Mit ihm haben wir uns auf den Weg gemacht, um unseren Schulneubau, der vom Verein komplett finanziert wird, zu inspizieren. Der Bau der Grundschule war erforderlich, weil der alte Bau in einem fürchterlichen Zustand gewesen ist.

23 000 €, die wir bereits überwiesen haben, werden ausreichen, um das Gebäude mit 28,5 Meter Länge und   6,5 Meter Breite zu finanzieren. Im Erdgeschoß befinden sich 4 und im oberen Stockwerk 3 Zimmer.

Ein Schulzimmer mit etwa 25 qm muss für ca. 40 Schülerinnen und Schüler ausreichen – für uns Deutsche auf hohem Schulstandard nicht vorstellbar.

Die Schule hat ein großes Einzugsgebiet und beherbergt neben der von unserem Verein gebauten Grundschule mit der Hauptschule etwa 800 Schülerinnen und Schüler.

Bei unserem Besuch im Februar 2003 wurden wir von einer Kapelle empfangen, die uns zur Schule, die ca. 1 Kilometer vom Dorf entfernt auf einer Anhöhe gebaut wurde, begleitete. Wir waren überwältigt von der Gastfreundschaft und Freude der Menschen, die ihre Dankbarkeit durch viele Gesten bekundeten. Die Einweihung der Schule, an der wir teilnehmen durften, war ein Erlebnis. Wir konnten uns überzeugen, dass Prof. Upreti die richtige Wahl für unsere Schulinitiative getroffen hat. Die folgenden Bilder können unsere Eindrücke nur in geringem Maße wiedergeben.

An dieser Schule unterstützen wir mittlerweile 79 Kinder (Stand Juni 2017) aus ärmlichen Verhältnissen durch Schulpatenschaften. Damit wollen wir, besonders für Mädchen, eine bessere Zukunft ermöglichen.