Zu Gast bei Dr. Johann Hungers Geburtstagsfeier in Bhaktapur

Der Höhepunkt: Dr. Johann Hunger schneidet die Geburtstagstorte an.
Es assistieren (v.l.n.r.) Saru und Shyam Neupane, Ram Narayan Upreti
(Schatzmeister NCDM) sowie Devi Maya Subedi (ehem. Schülerin und sehr engagierte Alumni
Bericht von Dr. Jürgen Zahout, Thurnau
In der Zeit vom 3. bis zum 18. April 2025 hatte ich auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, nach Nepal zu reisen.
Da meine Versuche, jemanden aus dem Kreis der NHK zum Mitkommen zu motivieren, leider aus den unterschiedlichsten Gründen erfolglos geblieben waren, mußte ich mich schließlich ganz alleine auf den Weg machen.
Nach einer (verspätungsbedingt) etwas strapaziösen Anreise via Istanbul erreichte ich endlich am Vormittag des 4. April Kathmandu. Die Nervosität des Alleinreisenden im fernen Land legte sich, als mein Koffer unversehrt auf dem Baggage Claim auftauchte. Beim Rückflug im letzten Jahr hatte Turkish Airways ja unserem Gepäck ein paar zusätzliche Urlaubstage in Istanbul spendiert, deshalb war ich sehr froh über die pünktliche Ankunft aller zur Arbeit mitgebrachten Gegenstände.
Vor dem Flughafen erwarteten mich bereits Saru, die reizende Ehefrau unseres lieben Freundes Shyam Neupane und deren Sohn Sanyog- ich war angekommen und durfte mich zuhause fühlen!
Nach zwei Tagen zum Akklimatisieren in Bhaktapur ging es dann am Sonntag weiter über die spektakuläre Landstraße nach Malekhu. Dort traf ich gerade noch auf meinen Kollegen Dr. Oliver Heilmann aus Würzburg. Er hatte mit einem größeren Team bereits eine Woche reichlich zahnärztliche Arbeit geleistet. Diese durfte ich dann in den folgenden Tagen fortführen.
Die Arbeitswoche in Malekhus Zahnstation verging erneut wie im Flug, darüber werde ich gerne an anderer Stelle ausführlicher berichten.
Der Tag meiner Rückreise nach Bhaktapur kam näher. Und wieder war ich ein wenig nervös: mein lieber Freund Shyam war nämlich auf einer Trekkingtour unterwegs und sollte am selben Tag in seine Heimatstadt zurückkehren. Auf dieser Tour war er zusammen mit niemand anderem als Herrn Dr. Johann Hunger. Den Gründer und jahrzehntelangen Präsidenten der Nepalhilfe Kulmbach hatte ich bis dato noch nicht kennengelernt. Aufgrund vieler Berichte waren meine Knie deshalb vor dem ersten Zusammentreffen mit diesem geradezu legendären Menschen tatsächlich etwas weich…
Allerdings vollkommen unbegründet: als ich Dr. Hunger endlich in der Wohnung von Familie Neupane erstmals gegenüberstand, musterte er mich von Kopf bis Fuß, lächelte und bot mir seine Hand mit den Worten „Grüß Dich! Freut mich, Dich kennenzulernen- ich bin der Hans!
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