nach der heftigen Sturzflut in der Gebirgsregion von Nepal sind wir eng vernetzt mit unseren Unterstützern vor Ort und können Ihnen mitteilen, dass bis zur Veröffentlichung dieses Berichtes

KEINE Patenkinder vermisst werden. Auch von deren Familien liegt uns keine Information vor, dass Jemand ums Leben kam.

Unser Unterstützer Bishal N.Upreti hat uns die nachfolgenden Informationen zukommen lassen.

Basierend auf den neuesten verfügbaren Informationen scheint die katastrophale Flut vom Lhende (Lende) Fluss auszugehen, der vom Tibet/China-Seite in der Nähe von Gyirong (Kerung/Kirong) kommt. Die vorläufige Satellitenbewertung der NDRRMA (unter dem Innenministerium) besagt, dass etwa 20 km nordöstlich von Rasuwagadhi ein Schneestein-/Eis-Gesteins-Erdrutsch stattgefunden hat, der nach dem Dammbruch eine schlammbeladene Flut im Lhende-Fluss verursacht hat. Das Erdbeben der Stärke 4,4 ereignete sich am 26. August 2026 gegen 8:37 Uhr Nepal-Zeit (NPT). Es gibt nur 3 Sekunden, damit das Wasser fast 20 km zurücklegt. Daher stellt sich die Frage, ob das Erdbeben als Ursache für diesen Ausfall angesehen werden kann?

Zeitachse

8:40 Uhr: Der Vorfall ereignete sich an der Grenze zu China.

9 Uhr: Die Regierung in Kathmandu erhielt die Bestätigung.

9:35 Uhr: Die Sicherheitsbehörden waren bereit für Such- und Rettungsaktionen.

9:46 Uhr: Rettung begann mit Hubschraubern.

11 Uhr: Der Premierminister rief das Notfalltreffen ein.

Katastrophendaten:

Bis heute Abend wurden 114 Personen per Hubschrauber gerettet. Rund 300+ warten noch auf Rettung.

Die geretteten Personen sind in Kathmandu und lokal im Distrikt Nuwakot im Krankenhaus.

1 Vermisst: 

403 Touristen (341 Ausländer – UK 33, USA 47, Inder 133, Australien, Niederlande, Südafrika, Nepal 62, keine deutschen Touristen, Männer 200, Frauen 203) 

Gesundheitsarbeiter – 6  

Langtang-Projekt – 60 

Buspassagiere nach Gorkha – 34 

Sicherheitspersonal 79 (Armee 44, Nepal Polizei 26, Bewaffnete Polizei 9) 

Zollamt Timure – 11 (von 25 Personen) 

Information und Bilder von Shyam P.Neupane

Die Verbindungsbrücke von Malekhu nach Dhading Besi, welche der Schulbus üblicherweise nutzt, ist vollkommen zerstört. (Bild 1).

Entlang des Trisuli Flusses sind fast alle Brücken und Siedlungen entlang des Flusses zerstört worden. Reisfelder und andere Anbauflächen, Viehzucht etc. wurden zerstört.

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