Unsere Gruppe, bestehend aus einem Zahnarzt (Dr. Oliver Heilmann) und zwei Zahnärztinnen (Dr. Dorothea Kreczy, Laura Geim), einer angehenden Ärztin (Laura Heilmann), einem angehenden Arzt (Benedikt Eisenmann) und zwei Ingenieuren (Georg Herrmann, Oliver Lange), reiste für einen 10-tägigen Hilfseinsatz nach Nepal. Das Abenteuer begann schon mit der Anreise: Der erste Teil des Teams konnte wegen Ausschreitungen am Flughafen Kathmandu erst verspätet landen. Früh am nächsten Morgen begann dann die 6-stündigen Fahrt über eine lange, schmale, holprige Bergstraße ins nur 70 km entfernte Malekhu. 

Der herzliche Empfang in der Schule am Mittag war überwältigend und machte die Anreise schnell vergessen. Wir wurden mit traditionellen Tänzen der SchülerInnen, Reden und bunten Blumen begrüßt, was uns sofort das Gefühl gab, wirklich willkommen zu sein. Ungeachtet unserer Müdigkeit sortierten wir kurz unser mitgebrachtes Material und starteten die Behandlungen noch am selben Tag.
Vor Ort unterstützt wurden wir von einem Team nepalesischer HNO- und Augenärzte aus Kathmandu, welche die in Deutschland gespendeten und mitgebrachten Brillen passend zur vorhandenen Sehschwäche unter die Kinder brachten.
Wir arbeiteten täglich planmäßig von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr, manchmal sogar bis 19:00 Uhr, um so vielen Kindern wie möglich zu helfen. Während im ‚dental room‘ auf einem Zahnarztstuhl und einer Liege am Fließband Zähne gezogen und gefüllt wurden, sorgte am Schulhof Herr Lange dafür, dass es erst gar nicht so weit kommt. Unermüdlich und mit viel Lachen, Begeisterung und ihren neuen Zahnbürsten trainierten Kinder mit ihm, wie man richtig Zähne putzt.

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